Greenwheels

Städte
Statt Auto
Das Auto ist das liebste Kind der Deutschen. Aber auch das teuerste. Nicht nur, dass Autos viel kosten, sogar wenn sie nur vor der Haustür herumstehen, auch die zunehmende Parkplatznot ist lästig. Warum also in mageren Zeiten nicht zusammenlegen und sein Auto mit anderen in der Nachbarschaft teilen? Dieses Prinzip macht sich Greenwheels zu eigen.
Gesamtwertung
+  +          
Meine Wertung
              
Hier die Seite von schlecht bis sehr gut bewerten
vom 13.07.2006
von Udo

Greenwheels (ehemals Stattauto) bietet in zahlreichen Städten die Möglichkeit, sich ein Auto nur dann zu mieten, wenn man es braucht. Dazu erhält der Greenwheels-Kunde Schlüssel und elektronische Chipkarte, mit der man das Auto schnell und unkompliziert an der nächsten Station abholen, seine Besorgungen erledigen und dann wieder abstellen kann. Die Buchung läuft unkompliziert online. Man braucht also keinen Umweg über irgendeine Zentrale machen. In Berlin gibt es alle paar Straßenzüge einen Greenwheels-Standort mit mindestens einem Kombi und einem Kleinwagen.

Die Tarife sind einfach zu überschauen: tagsüber bezahlt man 3 bzw. 4 Euro pro Stunde, je nach Fahrzeuggröße, nachts ab 20 Uhr 1 Euro. Dazu wird monatlich eine Pauschale von 15 Euro fällig, sowie eine Kilometerpauschale von 15 Cent, einschließlich Benzin. Günstiger als ein eigenes Auto, das man nur selten braucht, ist das allemal, wenn auch nicht ganz billig.

Der große Nachteil des Systems allerdings liegt in der unflexiblen Buchungsdauer. Der Nutzer muss vorab schon genau wissen, wie lange er das Auto benötigt. Zu spät zurück geben kann teuer werden. Und das ist angesichts der vielen Staus in den Städten doch eher die Regel als die Ausnahme. Also: wer das Glück hat in einer Stadt mit gutem öffentlichen Nahverkehr zu wohnen, wird wahrscheinlich damit am Besten bedient sein.