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vom 27.09.2006
von Udo
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Was in Deutschland wegen lizenzrechtlicher und gematechnischer Hürden undenkbar ist, scheint in den USA kein Problem. Im "Music Genome Project" wurden über 250 000 Melodien von Profimusikern analysiert und in über 400 Wesensmerkmale z.B. Rhythmus, Melodie, Instrumentierung, Geschwindigkeit zerlegt. Pandora.com kann also genetisch verwandte Musik zu einem Songtitel oder einem Künstler aus seiner Datenbank filtern und innerhalb von Sekunden ein persönliches Radioprogramm zusammenstellen. Das ist nicht nur enorm hilfreich, sondern kann sich wirklich hören lassen.
Zwei Testsuchen für Mainstream und Underground-Musik ("Oasis" und "Superpitcher") lieferten sehr interessante Ergebnisse und Inspiration für neue Musik. Für sämtliche Titel werden Albuminformationen und sogar das Cover angezeigt. Und erfreulicherweise wird auch an der Soundqualität nicht gespart. Außerdem kann sich jeder sein privates Radioprogramm abspeichern, damit nichts verloren geht. Wer Pandora über längere Zeit nutzen möchte, muss sich registrieren. Die Registrierung ist in der werbefinanzierten Version allerdings völlig kostenlos.
Update 10.5.2007: Pandora musste aufgrund von Copyrights-Beschränkungen sein Angebot für Nutzer außerhalb der USA vorübergehend sperren.
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