Das Prinzip ist einfach: Foto machen, auf Augenzeuge.de hochladen. Die Betreiber der Seite prüfen dann die Tauglichkeit des Fotos. Wenn es journalistischen und professionellen Ansprüchen entspricht, wird das Bild gegen Honorar entweder für eine Publikation der Stern-Gruppe verwendet oder aber - und jetzt wird es interessant - ein anderes Medium interessiert sich via Augenzeuge.de für das Bild und kauft es den Betreibern ab. Dabei gehen dann 50 Prozent des Honorars als Provision an das Portal, die anderen 50 Prozent an den Fotografen, der mit dem Upload seines Fotos zuvor die Bildrechte an das Portal abgetreten hatte.
Man mag darüber denken wie man möchte: die einen sehen darin vielleicht eine Web-2.0-affine Abzocke durch einen großen Medienkonzern, andere sehen es als Chance, sich als Fotograf einen Namen zu machen. Zumindest wird man im Falle des Falles auch für seine Arbeit entlohnt, anders als bei der Nutzung von
flickr.com oder ähnlichen Angeboten.
Der Schwerpunkt auf Augenzeuge.de liegt eindeutig auf dem gesellschaftlichen und politischen Zeitgeschehen, gesehen aus journalitischer Perspektive. Alle Fotos sind übrigens von jedem User ohne Anmeldung frei einzusehen.